LU 27131 -  KRECKÉ Johann [1]


Patent-Anmeldung vom:     27. Februar 1941

Urkunde vom:                     23. Februar 1942


Stecker-Schalter


Der Stecker-Schalter hat Form und Material einer gewöhnlichen Steckdose, nur dass der obere äußere Rand, wie die Zeichnung es ausweist, zackig und drehbar ist. Statt der zwei gewöhnlichen Drähte der Stromzuführung befinden sich beim Stecker-Schalter drei Drähte, wie bei der Doppelschaltung. 

Zwei dieser Drähte, darunter der Strom führende, gehen zu den Steckerbüchsen des Stecker. Der dritte geht seitwärts zu einem Metallstück, zu dem von der stromhaltenden Steckerbüchse eine Feder führt, mittels derer der Kontakt hergestellt und der zweite Stromkreis geschlossen werden kann. Die besagte Feder wird durch den außen sichtbaren, gezackten Ring niedergedrückt bzw. wieder aufschnellen gelassen. Der Ring besitzt nämlich auf der unteren Seite Ausbuchtungen und Erhöhungen. Gleitet die Erhöhung über die Feder, wird sie niedergedrückt. Wird der Ring aber fortbewegt und kommt die folgende Ausbuchtung über die Feder zu stehen, so kommt die Feder wieder in Ruhestellung und der Kontakt ist aufgehoben. 

Der Deckel der Steckdose besteht also aus zwei Teilen: einem drehbaren Ring und darin aufliegend, eine runde Platte mit den beiden Öffnungen zu Einführen der Steckerstifte. Diese Öffnungen sollen nach unten hin einen kleinen runden Randfortsatz aufweisen, womit sie um die Steckerbüchsen festsitzen, was die Platte hindert die Bewegung des Ringes mitzumachen.

Nutzen der Erfindung: der große Vorteil der neuen Erfindung liegt auf der Hand. Wo in einem Raum ein Lichtschalter hin soll, da hat man jetzt zugleich einen Stecker dazu, mit all den Gebrauchsmöglichkeiten, die damit gegeben sind, z.B. Einschalten eines Radios, Bügeleisen usw. Das Anbringen eines besonderen Steckers und die vielfache Benützung einer Steckerfassung ist also erspart.


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71, Cessingerstrasse, Luxemburg