LU 27152 -  MEYER Johann Baptist [1]


Patent-Anmeldung vom:     23. April 1941

Urkunde vom:                     23. März 1942


Hermetisch geschlossene Fleisch- oder Gemüsepfanne


Zweck vorliegender Erfindung ist eine mit einem Deckel versehene Pfanne, die einen zuverlässigen dichten Verschluss aufweist.

Dieser Verschluss ist derart gestaltet, dass nach Aufsetzen des Deckels auf die Pfanne, die Befestigung beider Teile aneinander riegelartig erfolgt. Entweder wird durch Drehbewegung ein keilförmiger Wulst am Umfang eines Teiles (Pfanne oder Deckel) in die Greifer des anderen Teiles eingeschoben, bis die Ränder beider Teile dicht aneinander gepresst sind; oder der durch Scharnier mit der Pfanne verbundene Deckel wird nach Abschliessen durch Verstellen eines keilförmigen Schiebers gegen den Rand der Pfanne fest angedrückt. Pfanne und Deckel können auch durch Gewinde bei 90 - 180° Drehbewegung aneinander festgeklemmt werden.

Beide Teile sind mit geeigneten Griffen oder Greifarmen versehen um das Handhaben, Zudecken und evtl. gegenseitiges Drehen, zu ermöglichen.

Vorzugsweise haben Pfanne und Deckel denselben, oder annähernd denselben inneren Querschnittprofil, sodass jeder Teil zur Aufnahme des Fleisches, bezw. des Gemüses dienen kann. Je nach Bestimmung ist die Innenwandung entweder glatt oder mit Rillen und/oder Rippen versehen.

Auch wird der abgeschlossene Raum der Pfanne möglichst klein gehalten, damit das Fleisch oder das Gemüse unter den besten Verhältnissen im eigenen Saft braten oder kochen kann.

Es ist somit notwendig, dass dieser Saft nur eine kleine Fläche benetzt. Auf diese Weise benötigt man kein Fett oder Öl, oder nur äusserst wenig, um die geschmackvolle Zubereitung des Gerichtes durchzuführen. Das Braten im kleinen abgeschlossenen Raum erfolgt übrigens auch in wesentlich kürzerer Zeit, sodass nicht nur die Bedienung schneller stattfindet sondern auch eine Ersparnis bei Gasgebrauch erzielt wird.


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60, Bahnhofstrasse, Rodingen